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Stadtrundgänge

Die nächsten Termine für Stadtrundgänge finden sich auf der Startseite unter der Rubrik aktuelles und unter http://dresden-postkolonial.de/stadtrundgang



 

vergangenes

Grenzenlose Solidarität mit allen Geflüchteten

Wir unterstützen die Demonstration „Open your Mind -Stop Racism“ am 27.7.2015 anlässlich der jüngsten Ausschreitung gegenüber Asylsuchenden, Unterstützer*innen und stetiger Ignoranz der sächsischen Landesregierung.

Unseren Redebeitrag findet ihr hier.

Wir unterstützen die Veranstaltungsreihe „Menschenrechte schützen“ der Amnesty International Hochschulgruppe
Ab dem 15.6.2015 wird es auf dem Dr.-Külz-Ring in Dresden regelmäßige Veranstaltungen rund um das Thema Flucht in Form von Kundgebungen geben. Dresden Postkolonial unterstützt diese Aktion der Hochschulgruppe Amnesty International und dem Ökumensischen Zentrum Dresden. Die Veranstaltung findet ihr hier.

Unseren Redebeitrag „Wer ist eigentlich ein Flüchtling?“ könnt ihr hier nachlesen:

Redebeitrag vom 15.6.2015

Aktivierung der Ausstellung Künstliche Tatsachen/ Artificial Facts im Kunsthaus Dresden

Wir werden bei der Aktivierung der Ausstellung im Kunsthaus Dresden am 20. Juni 2015 mit dabei sein. Infos darüber findet ihr hier auf der Seite vom Kunsthaus.

 

Veranstaltung im Rahmen der G7-Mobilisierungstour der buko

Zum Treffen der Finanzminister*innen vom 27. bis 29. Mai 2015 in Dresden und dem G7-Gipfel in Elmau eine Woche später, wollen wir Alternativen anbieten. Die buko (Bundeskoordination Internationalismus) organisiert für die Mobilisierung zum Alternativgipfel eine Tour mit internationalen Aktivist*innen durch Deutschland und wird am 22.05. auch in Dresden Station machen. Es wird einen Workshop geben, eine gemeinsame Straßenaktion mit anderen Initiativen aus Dresden und ein spannendes Theaterstück zu Freiheitsbewegungen während der tunesischen Revolution. Das genaue Programm und mehr Infos findet ihr hier.

 

Vortrag von Noah Sow in Kooperation mit der Veranstaltungsreihe „Wir sind nicht rassistisch, aber…“ – Rassismuskritische Perspektiven aus Theorie und Praxis und anschließend Colloquium of Color

Am 10.06.2015 wird Noah Sow um 16.40 Uhr einen Vortrag im Weberbau (Klemperer-Saal) an der TU Dresden halten. Dazu sind auch Nicht-Studierende allerherzlichst eingeladen. Der Vortrag behandelt die Frage: „Offen für alle? Akademische Ausgrenzung und Gegenstrategien”
Anschließend lädt die gruppe.cartonage vor Ort zur Küfa (Küche für Alle) ein. Beim gemeinsamen Abendessen und Gespräch wollen wir den Abend zusammen ausklingen
lassen. Zeitgleich (ab 18.30 Uhr) besteht für Schwarze Menschen und People of Color die
Möglichkeit zur Teilnahme an einem Colloquium of Color mit Noah Sow:

„Die Hochschule ist der Raum, in dem wir erforscht werden, aber nicht  die  Forschenden  sein  sollen.  Für  unsere  vielschichtigen, vielfältigen Erfahrungen und Wissenszugänge ist oft kein Raum oder Verständnis. Im Colloquium of Color besprechen PoC, wie wir  Bündnisse  eingehen  können,  wie  wir  Institutionen  er-  und überleben,  und  betrachten  politische  Ansätze,  um  anerkannte Bildung zu erlangen, die unsere Eigeninteressen berücksichtigt. Das Colloquium baut auf auf Noah Sows Vortrag „Offen für alle? Akademische Ausgrenzung und Gegenstrategien” um 16:40 Uhr im Weberbau (Klemperer-Saal) an der TU Dresden und findet im Anschluss  statt.  Es  ist  offen  für  alle  Menschen  mit rassismusbedingten Diskriminierungserfahrungen.“

 

Zur Geschichte des Circus Sarrasani

Am Donnerstag, den 20.11.2014 eröffnete der Circus Sarrasani seine neue Spielstätte an der Wiener Straße. Das Unternehmen wirbt gerne mit seiner traditionsreichen Vergangenheit. Dass zu den „zauberhaften Illusionen seit über 100 Jahren“ bei Sarrasani aber Anfang des 20. Jahrhunderts auch kolonial geprägte „Wild-West-Shows“ gehörten, um Klischees und europäische Überlegenheitsvorstellungen zu bedienen, verschweigt man in der Unternehmensgeschichte lieber. Mehr darüber kann hier nachgelesen werden.

 

Postkoloniale Bildersuche

Am 28. und 29.11.2014 führten wie die Veranstaltung  „Postkoloniale-Bildersuche“ durch, welche aus einem Workshop von glokal e.V. am 28.11. und einem postkolonialen Stadtrundgang durch die Dresdner Neustadt sowie einem Auswertungsgespräch am 29.11.  bestand.

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Redebeitrag 17.Juni

Auch im 61. Jahr nach den Ereignissen des 17. Juni 1953, dient dieser Tag noch immer als Projektionsfläche für politische Ideologien aller Richtungen. Die wohl deutlichste Instrumentalisierung fand auch in diesem Jahr wieder durch die NPD statt, die zu einer Kundgebung vor dem Haus der Presse in Dresden aufgerufen hatte. Sie greifen dabei auf ein Schema der Geschichtsdeutung zurück, welches uns nicht nur am 17. Juni begegnet, sondern symbolisch und materiell immer präsent ist.

Studentisch organisiertes Seminar „Dresden Postkolonial“
Im Sommersemester 2014 wurde an der TU Dresden das studentisch organisierte Seminar „Dresden postkolonial“ durchgeführt. Dabei haben wir uns mit den Spuren auseinandergesetzt, die durch die (deutsche) Kolonialzeit und das postkoloniale Fortbestehen ihrer Strukturen noch heute in Dresden zu finden sind. Dazu haben wir uns zum einen mit den Grundlagen der Postkolonialen Theorie beschäftigt, aber auch Dresdner Geschichte aus einem postkolonialen Blickwinkel betrachtet und sind in heutiger Architektur, Literatur, Wissenschaft und anderen Bereichen auf Spurensuche gegangen. Unsere Ergebnisse haben wir in Form von Artikeln auf dieser Homepage dokumentiert. Auch unseren postkolonialen Stadtrundgang haben wir erweitert und mehrfach – auch im Rahmen des Seminars – durchgeführt.
Decolonize Orientierungsrahmen
Eine gemeinsame Kommission von Kultusminister_innenkonferenz und Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat den Orientierungsrahmen für den Lernbereich globale Entwicklung überarbeitet. Einige rassismuskritische Initiativen haben dazu Stellung genommen. Wir unterstützen ihre Kritik und haben einen dementsprechenden offenen Brief mitunterzeichnet. Ihr findet ihn hier.