Hervorgehobener Artikel

Willkommen

Künftig möchten wir hier mit euch Informatives, Kritisches, Lesens- und Sehenswertes aus postkolonialer Perspektive teilen. Natürlich entgeht aber auch uns vieles, das gehört werden sollte. Wir freuen uns deswegen immer über Hinweise und Ergänzungen!

18.08. 19 Uhr Spaziergang für eine selbstbestimmte Nachbar*innenschaft, gegen das neue Polizeigesetz und Polizeiwillkür

Spaziergang für eine selbstbestimmte Nachbar*innenschaft gegen das neue Polizeigesetz und Polizeiwillkür

Am Montag sperrte die Polizei die Alaunstrasse ab und durchsuchte und schikanierte willkürlich anwesende Personen. Vor allem von ihnen als nicht-deutsch wahrgenommene Menschen waren ihr Ziel. Und das um ganze 5 Gramm!!! Haschisch zu beschlagnahmen.

Verdachtsunabhängige Kontrollen und Einschüchterungen gegenüber Jugendlichen und People of Color gehören mittlerweile zum Tagesgeschehen in der Neustadt. Dabei ist die Polizei oft übergriffig und gewalttätig. Momentan wird darüber hinaus ein neues Polizeigesetz für Sachsen diskutiert, welches der Polizei noch weitere Befugnisse zur Einschränkung von Grundrechten verschaffen soll.

Deshalb laden wir euch ein, gemeinsam am Samstag, den 18.08.2018 an einem Stadtteilspaziergang durch die Neustadt teilzunehmen. Wir möchten klar machen, das wir keine Lust auf massive Polizeipräsenz und damit verbundene Kontrollen, Racial Profiling und Einschüchterungen haben.

Wir treffen uns am Samstag, den 18.08.2018 um 19:00 Uhr auf dem Martin-Luther Platz

Seid kreativ und bringt eure Freund*innen, Nachbar*innen und Arbeitskolleg*innen mit!

Website zum Bündnis Sachsens Demokratie I Poliziegesetz stoppen:
https://sachsens-demokratie.net

Demonstration 25.08. „Seebrücke – grenzenlose Solidarität statt tödliche Abschottung“

Gern teilen wir folgenden Aufruf und hoffen auf große Beteiligung

Start: 14 Uhr Alauensraße / Scheunevorplatz
Ende 18 Uhr Bhf Neustadt

Wir laden euch herzlich zur Demonstration „Seebrücke – grenzenlose Solidarität statt tödliche Abschottung am 25.08.2018 (Start 14 Uhr Scheunevorplatz)

Die letze Seebrückendemo in Dresden Ende Juli war super gut besucht und hat uns motiviert weiter dieses Thema in der Stadt präsent zu halten. Leider ist das auch weiterhin dringend notwendig. In der Zwischenzeit hat sich leider nicht viel zum positiven bewegt. Es war jetzt zwar endlich mal wieder ein Rettungsschiff (die Aquarius) auf dem Mittelmeer unterwegs, doch auch hier musste erst wieder lange verhandelt werden bis das Schiff mit den gerettenten Menschen an Land gehen konnte. In der ganzen Zeit ohne aktive Seenotrettung sind viele Menschen auf dem Mittelmeer gestorben. Gegen diese Zustände müssen wir weiter gemeinsam vorgehen.
Weiterhin findet am 25.08 eine Veranstaltung der rechten „Identitären Bewegung“ statt. Diese stehen gegen eine Gesellschaft in der alle gleichberechtigt leben können. Zu diesem Treiben wollen wir einen starken inhaltlichen Gegenpol sichtbar machen, ohne dabei inhaltich nur auf deren Propaganda zu regaieren. Sondern in dem wir selbstbewusst ein eigenes Thema setzen.

Hier könnt ihr euch auf dem Laufenden halten.
https://www.facebook.com/events/246887269162765/?ti=cl

 

Demonstration 11. Juni zum Tag der Urteilsverkündung im NSU-Prozess nach München

Gemeinsame Autoanreise aus Dresden am 11.Juni 10:30 Uhr Petrikirchstraße

mehr Infos unter https://ura-dresden.org/?p=3269

Start der Demonstration 11. Juli, 18:00Uhr, vor dem Gericht in der Nymphenburger Straße 16

Aufruf zu einer Demonstration und Kundgebung zu Beginn der Urteilsverkündung im NSU-Prozess in München

Am 6. Mai 2013 begann vor dem Oberlandesgericht München der Prozess gegen Beate Zschäpe, André Eminger, Holger Gerlach, Ralf Wohlleben und Carsten Sch. Voraussichtlich im Frühjahr 2018 wird der Prozess nach etwa 400 Verhandlungstagen zu Ende gehen. Unabhängig davon, welchen Ausgang der Prozess nimmt: Für uns bleiben mehr Fragen als Antworten. Wir werden daher zum Prozessende zusammen auf die Straße gehen. Denn wir werden den NSU nicht zu den Akten legen. Weiterlesen

Endlich: Stiftung Preußischer Kulturbesitz erklärt sich zur Rückgabe von kolonialer Kriegsbeute im Ethnologischen Museum Berlin bereit PRESSEMITTEILUNG von Berlin Postkolonial e.V. vom 26. Juni 2018

Im Rahmen der Veröffentlichung des Projektberichts „Humboldt Lab Tanzania“ am 25. Juni 2018 erkennt Stiftungspräsident Parzinger erstmals an, dass im Ethnologischen Museum Berlin befindliche Kriegsbeute einem kolonialen Unrechtskontext entstammt. Berlin Postkolonial begrüßt die Ansicht der SPK, dass dies Rückgaben „nahelegt“ und fordert dazu auf, mit der Übergabe von geraubten Kulturobjekten und menschlichen Gebeinen an die Nachfahren der Kolonisierten noch in diesem Jahr zu beginnen.

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Gedenken an Marwa El-Sherbini 01.Juli.2018 01.07. / 14 Uhr Landgericht Dresden

Der Ausländerrat Dresden e.V ruft zum stillen Gedenken an Marwa El-Sherbini auf.

Pressemitteilung: Ausländerrat Dresden e.V. ruft zum Gedenken an Marwa El-Sherbini auf

Am 1. Juli 2009 wurde Marwa El-Sherbini aus rassistischen Motiven ermordet. Vorausgegangen war eine juristische Auseinandersetzung mit ihrem späteren Mörder, der die in der Dresdner Johannstadt lebende Pharmazeutin aufgrund ihres Kopftuches als Islamistin und Terroristin beschimpfte. Nach ihrer Zeugenaussage im Dresdner Landgericht stach der Täter auf die junge schwangere Mutter ein, die daraufhin vor den Augen ihres Sohnes und ihres Mannes verblutete.

Gemeinsam mit dem Vorbereitungskreis lädt der Ausländerrat Dresden e.V. zum ehrenden Gedenken an Marwa El-Sherbini am Sonntag, dem 1. Juli 2018 um 14 Uhr vor das Landgericht Dresden auf der Lothringer Straße ein. Gemeinsam soll ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenhass gesetzt werden.
Im Anschluss lädt der Frauentreff des Ausländerrates um 15 Uhr zur Lesung „Die Farbe meiner Haut“ mit Manuela Ritz in die Räumlichkeiten des Johannstädter Kulturtreffs (Elisenstraße 35) ein.

Demo gegen Abschiebehaft 3. Juli // 15 Uhr // Hauptbahnhof Dresden

Wir teilen den Aufruf des Sächsischen Flüchtlungsrates und rufen zur Demo am 3. Juli 15 Uhr Dresden Hauptbahnhof gegen den Abschiebehaft in Dresden auf.

Abschiebungshaft wird in Dresden vollzogen werden. Es besteht keine Chance, dass dieser Satz wird relativiert werden können. Aber wir wollen weiten Teilen der sächsischen Öffentlichkeit die Gewissheit nehmen, dass Deutschlands und insbesondere Sachsens Asylpolitik humanitär, oder wie in Sachsen häufig behauptet, gar „zu humanitär“ sei. Eine rigorose Abschiebungspraxis dokumentiert der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. nun schon seit 2016.Die sächsische Landesregierung will nun das Maß an Unmenschlichkeit noch weiter erhöhen. Menschen, die um Schutz gesucht haben, sollen ohne Straftat inhaftiert werden. Der Landtag muss sich nun mit dem Abschiebungshaftvollzugsgesetz befassen und es entscheiden. Staatliche wie nichtstaatliche Institutionen und Organisationen warten mit teils scharfer Kritik auf. Das Gesetz ist in Teilen dilettantisch, es kommen grundsätzliche Zweifel an der Gesetzmäßigkeit des Vollzugs von Abschiebungshaft und Ausreisegewahrsam auf. Darauf wollen wir aufmerksam machen, das soll nicht ohne demonstrierten Widerstand einfach so den Landtag passieren.

Wir rufen dazu auf, am Sonntag dem 03. Juni sich vor dem Hauptbahnhof in Dresden zu versammeln und mit uns gemeinsam durch die Innenstadt zum Landtag zu ziehen. Schutzsuchende dürfen nicht inhaftiert werden! Weiterlesen

„Gruppe Freital – ein Exempel (?)“ eine Veranstaltung in der Veranstaltungsreihe "Der NSU-Komplex im Kontext deutscher und sächsischer Verhältnisse"

30.05. // AZ Conni // Rudolf-Leonhard-Straße 39 // 01097 Dresden
Uhrzeit steht leider noch nicht fest. Bitte haltet euch über @antifa_dresden auf dem Laufenden.

Acht verurteilte Täter*innen im Prozess gegen die Gruppe Freital.
Mehrjährige Haftstrafen von bis zu zehn Jahren unter anderem wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung, des Herbeiführens von Sprengstoffexplosionen und versuchten Mordes beziehungsweise Beihilfe dazu. Laufende Ermitttlungsverfahren gegen zehn weitere Personen wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung oder Unterstützungshandlungen. Alle Augen sind auf Freital gerichtet. Wie gehen Ermittlungsbehörden und Justiz mit der Gruppe Freital um, wie die Stadtgesellschaft vor Ort?

Rechtsänwältin Kristin Pietrzyk – Nebenklagevertreterin im Prozess gegen die Gruppe Freital – legt das Handeln dieser Akteure dar.

*Kontrollieren – Neutralisieren – Eliminieren* *Podiumsdiskussion zum Mordfall Berta Cáceres, der institutionalisierten Straflosigkeit in Honduras und der Verantwortung europäischer Banken und Unternehmen*

Gern weisen wir auf folgende Podiumsdiskussion hin.

Dienstag, 29. Mai 2018 – 19:00 Uhr
European Center for Constitutional and Human Rights  (ECCHR)
Zossener Straße 55-58, Aufgang D, 5. Stock, 10961 Berlin

Im März 2016 sorgte der Mord an der honduranischen Umweltaktivistin und Menschenrechtsverteidigerin Berta Cáceres für weltweite Empörung. Internationale Expert*innen machten Ende 2017 ein von langer Hand vorbereitetes Komplott öffentlich: Hauptbeteiligte an dem Mord sind demnach die Leitung des Unternehmens Desarollos Energéticos S.A. (Desa) und staatliche Sicherheitskräfte. Das Ziel der Operation: Die Eliminierung von Berta Caceres‘ Organisation COPINH und des für ganz Honduras emblematischen Widerstandes gegen das von der DESA geplante Wasserkraftwerk „Agua Zarca“.

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Rojava Calling – gesellschaftlichen Umbau wagen!

Wir teilen gern den Aufruf zur Demonstration am 2. Juni 2018 14 Uhr in Leipzig. Besonders möchten wir auf den orangenen Block Antirassismus und Migration // Start 14 Uhr Südplatz // aufmerksam machen.

In Rojava ist es in den letzten Jahren inmitten von Krieg und somit unter schwersten Bedingungen gelungen, ein grundlegend anderes Gesellschaftssystem aufzubauen. Eines, das den Religionen und Ethnien der Region ein friedliches Zusammenleben ermöglicht. Eines, das den Menschen dort die Chance auf Selbstbestimmung und ein freies Leben ermöglicht. Demokratie in allen Lebensbereichen, Frauenbefreiung und Ökologie sind die Grundpfeiler dieser Revolution.

Doch dieses Zusammenleben wird angegriffen, wie zuletzt durch den Angriffskrieg gegen Afrin, welcher sich vermutlich auf andere Teile Rojavas ausweiten wird. Es ist das erklärte Ziel der AKP-Regierung die “Kurdenfrage” durch deren Unterwerfung zu lösen, auch mit deutschen Waffen.

In Nordsyrien werden Ideen erprobt, die auch für unser Engagement von sehr großer Bedeutung sind, Ideen die uns inspirieren und uns Hoffnung geben: Denn unsere Arbeit muss langfristig die gesellschaftliche Emanzipation zum Ziel haben.

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INTERNATIONALISMUS: EIN FESTIVAL /// N°1 6.-10. Juni 2018 // Riesaer Straße 32 // 01127 Dresden

Endlich ist es soweit! Nach nun mehr zwei Jahren politischer Tätigkeit eröffnet das “Internationalistische Zentrum Dresden” in Pieschen. Dafür laden wir euch gemeinsam mit unseren Freund_innen vom 6.-10. Juni zum ersten “Internationalistischen Festival” auf die Riesaer Straße 32 ein! Es erwartet euch ein langes Wochenende voll mit Konzerten, Kunst, Theater, Kultur, Workshops, Vorträgen, Podien und Party. Thematisch geht es um globale Emanzipation und Kämpfe für eine bessere Welt im Hier und Jetzt. Auch der fünfzigste Jahrestag der sog. 68er Bewegung ist Anlass um gemeinsam mit euch rückblickend nache Vorn zu schauen und die Zukunft in unser Hände zu nehmen.

Seid also auf das Programm gespannt und haltet euch das Wochenende frei! Kommt vorbei und feiert mit uns das erste Internationalistische Festival in Dresden! Das genaue Programm und weitere Infos folgen bald hier.

Der NSU-Komplex im Kontext deutscher und sächsischer Verhältnisse EINE VERANSTALTUNGSREIHE

KeinSchlussstrich! – NSUKomplex auflösenAm 6. Mai 2013 begann vor dem Oberlandesgericht München der NSU-Prozess. Voraussichtlich im Frühjahr 2018 wird der Prozess nach über 400 Verhandlungstagen zu Ende gehen. Längst aber ist offenkundig, dass die auf wenige Einzelverdächtige konzentrierten Verhandlungen mehr Fragen als Antworten hinterlassen. Die versprochene „lückenlose Aufklärung“ bleibt schon hinsichtlich der Unterstützungsnetzwerke des NSU oder der Verstrickungen von Verfassungsschutz und V-Leuten systematisch unerfüllt. Das Ende eines Gerichtsprozesses – der selbst einer kritischen Aufarbeitung bedarf – kann und darf daher keinen Schlussstrich unter die Aufgabe einer Aufarbeitung des NSU-Komplexes bedeuten. Der NSU-Komplex umfasst mehr als die Mord- und Terrorserie des NSU und das multiple Versagen der Ermittlungs-, Sicherheits- und Justizbehörden bei deren Aufklärung. Denn der NSU entstand nicht im luftleeren Raum. Er steht in einer langen Tradition organisierter rassistischer Gewalt und rechten Terrors, auf die Medien, Behörden, Politik und Mehrheitsgesellschaft oft genug mit Bagatellisierung, Problemverdrängung oder mit ihrerseits rassistischen Denk- und Handlungsmustern gegenüber den Opfern und Betroffenen reagierten.Die Verhältnisse und Strukturen – die auch den NSU ermöglichten – sind kein isoliertes Problem eines ‚recht Randes‘. Sie durchziehen die sogenannte „Mitte der Gesellschaft“ und die medialen und staatlichen Institutionen. Die Beispiele dafür reichen von den ‚Wehrsportgruppen‘ seit den 1970er Jahren, über die Pogrome der 1990er Jahre, auf die die Politik mit der faktischen Abschaffung des Asylrechtes reagierte, bis zu jüngsten militant-neonazistischen Gruppierungen – wie der „Gruppe Freital“ und anderen ‚Bürgerwehren‘.

Gerade in Sachsen, das dem NSU über Jahre einen sicheren Rückzugsort und eine Operationsbasis bot und das ein Brennpunkt rassistischer Gewalt, neonazistischer Strukturen und eines allgemeinen gesellschaftlichen Rechtsrucks bleibt, wollen wir uns dem bundesweiten Aufruf Kein Schlussstrich! – NSU Komplex auflösen anschließen. Eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen in Dresden soll dabei mit verschiedenen Themenschwerpunkten zur unabgegoltenen Aufgabe der Aufarbeitung und Auflösung des NSU Komplexes und zur Mobilisierung zu Protesten anlässlich der anstehenden Urteilsverkündung im NSU-Prozess beitragen.

In Gedenken an:
Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat, Michèle Kiesewetter.
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EDEWA – der Postkolonialwarenladen eröffnet erste Filiale in Sachsen vom 13. bis 28. März in Dresden mit tollen Verkaufsaktionen

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2018 eröffnet EDEWA die erste interaktive Filiale in Sachsen. Im Kunsthaus Dresden hat die Wanderausstellung vom 13. bis 28. März 2018 ihre Türen geöffnet und lädt ein, beim „Supermarktbesuch“ und besonderen „Verkaufsaktionen“ die Perspektive zu wechseln. Die antikolonialen und rassismuskritischen Produkte sind zum Anfassen und Diskutieren. Sie regen zum kritischen Hinterfragen des (eigenen) Konsumverhaltens und der eigenen Wahrnehmung an.

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