Hervorgehobener Artikel

Willkommen

Künftig möchten wir hier mit euch Informatives, Kritisches, Lesens- und Sehenswertes aus postkolonialer Perspektive teilen. Natürlich entgeht aber auch uns vieles, das gehört werden sollte. Wir freuen uns deswegen immer über Hinweise und Ergänzungen!

#UNTEILBAR SACHSEN

Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung

Demokratie, Menschenrechte, soziale und gesellschaftliche Teilhabe sind nichts, was einfach da ist. Sie müssen täglich erstritten und verteidigt werden. Angesichts der fortschreitenden Einschränkung von Grund- und Freiheitsrechten hat sich das sächsische #unteilbar-Bündnis gegründet, um gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft einzustehen. Mit unserem Bündnisaufruf stellen wir uns deutlich gegen die politische Verschiebung und erteilen Rassismus und Menschenverachtung eine klare Absage. Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Daher kommt am 24.8. um 13 Uhr auf den Altmarkt! Weitere Infos: https://www.unteilbar.org/dresden/

4.Juli Kundgebung Sächsischer Landtag zum NSU-Untersuchungsausschuss

Antifaschistische Kundgebung: Rechten Terror & Rassismus bekämpfen

4. Juli 2019, 10 Uhr, Bernhard-von-Lindenau-Platz Antifaschistische Kundgebung am Sächsischen Landtag anlässlich der letzten Debatte zum NSU-Untersuchungsausschuss

Am Donnerstag wird das Kapitel der parlamentarischen NSU-Aufarbeitung in Sachsen geschlossen. Geht es nach der Regierungsmehrheit aus CDU und SPD, dann ist klar, dass die Behörden in Sachsen keine Fehler gemacht haben. Und überhaupt: Indem die Tätigkeit des Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur gestärkt worden sei -Seite 28 von 30 des Abschlussstatements – habe man wesentliches für die Demokratiebildung getan. Hufeisen. Schlussstrich. Aus. Es ist eine Farce. Und sie wiederholt sich. Entscheidendes soll vergessen gemacht werden: Das NSU-Kerntrio hätte viel früher gestoppt werden können. Es wäre möglich gewesen. Nicht einmal. Mehrfach. Es hätte Menschenleben gerettet. Allerdings hat sich – bis auf wenige Ausnahmen – niemand dafür interessiert. Es ist eine alte, es ist vielleicht die alte Geschichte aus Sachsen, aus Deutschland: Nazis? Ach, die tun ja nichts. Oder: Ach, die tun uns ja nichts. Die reden nur. Nein, tun sie nicht. Nein, das haben sie nie. Das wissen die Betroffenen rechter Gewalt schon lange. Das sagen die Betroffenen rassistischer Gewalt schon lange. Aber die Mehrheit? Die Institutionen? Die Verantwortlichen? Sie hören weg. Sie hören bewusst weg. Sie unternehmen riesige Anstrengungen des Weghörens. Immer wieder. Immer noch. Wie lange noch? Wir wissen es nicht. Was wir aber wissen: Wir werden das Weghören anstrengend machen. Richtig anstrengend. Immer wieder. So lange es nötig ist. Macht mit! Initiative „Kein Schlussstrich Dresden“ PS1: Bei der Kundgebung gehts nicht um Masse. Das dürfte angesichts der Uhrzeit schwierig sein. Dennoch wer Zeit hat, sollte kommen: Wir haben aber ein paar schicke Transpis und hoffen mit einem guten Auftritt auf ein paar wirksame Bilder. Je mehr wir werden, umso wahrscheinlicher klappt das. PS2: Die Landtagsdebatte zum Untersuchungsausschuss ist der vierte Tagesordnungspunkt. Es wird damit gerechnet, dass der so gegen 11, 12 Uhr auf dem Programm steht. Kann sich natürlich gerne angeschaut werden.

Laden Saleh am Jorge-Gomondai-Platz

Ein neuer Ort der Begegnung und des Austausches

„Laden Saleh“ ist ein temporärer Kiosk im Herzen der Dresdner Neustadt. Er ist inspiriert von der Geschichte des indonesischen Malers und Prinzen Raden Saleh, der ab 1839 mehrere Jahre in Dresden lebte und arbeitete. In Dresden wurde er ‚Der Schwarze Prinz‘ genannt und erlangte durch seinen orientalischen Malstil große Berühmtheit. Doch im heutigen Dresden ist seine Geschichte fast vollständig verschwunden. Das Einzige, was an ihn erinnert, ist ein Pavillon in Maxen, einem kleinen Dorf außerhalb der Stadt.

„Laden Saleh“ belebt als Kiosk die historische Präsenz vom Malerprinzen Raden Saleh wieder und stellt gleichzeitig Fragen nach Identität und Orientalismus aus der Perspektive des Alltags.

Im Kiosk gibt es kleine orientalische Waren und Lebensmittel. Es ist ein Kunstwerk, das sich in den Alltag einfügt, aber auch kritisch mit dem orientalistischen Erbe Dresdens umgeht. Es fasst die Geschichte Dresden als langandauernde Entwicklung auf, in der der Austausch von Kulturen ständig das Dresdner Leben beeinflusst.

Das Projekt soll alle Menschen erreichen, die jeden Tag am Albertplatz vorübergehen. Zudem gibt es eine Reihe von Veranstaltungen, die von Vereinen und Künstlern dazu einladen, sich zu aktuellen gesellschaftlichen Themen auszutauschen. Somit wird der Kiosk zu einem Ort der Begegnung, des Austausches und der Reflexion über die eigene Stadt.

„Laden Saleh“ befindet sich vom 2. Juni bis 30. Juni auf dem Jorge-Gomondai-Platz (zwischen Hauptstraße und Albertplatz) in der Dresdner Neustadt mit täglichen Öffnungszeiten.

Ein Projekt, initiiert von Simon Kentgens. Mehr Infos unter: http://ladensaleh.de/

Gleichzeitige Umbenennung der Lüderitzstraßen in Windhoek und Berlin?

Eine Pressemitteilung des Bündnisses:
„Völkermord verjährt nicht“

Wie namibische Zeitungen berichten, hat der Stadtrat von Windhoek die Umbenennung von elf Straßen beschlossen. Darunter befindet sich auch die bereits während der deutschen Kolonialherrschaft benannte Luderitz Street (früher Lüderitz-Straße). Sie ehrt bis heute den betrügerischen Begründer der ehemaligen Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“, Adolf Eduard Lüderitz (1834-1886). Die Straße liegt in unmittelbarer Nähe des deutschen Goethe-Instituts im kolonialen „Estorff-Haus“, welches nach dem ehemaligen Kommandeur der kaiserlichen „Schutztruppe“ Ludwig von Estorff (1859-1943) benannt ist, der hier 1902-1910 residierte. In Zukunft soll die Luderitz Street den 1998 verunglückten Richter Johannes Karuaihe würdigen, der zur Festigung des namibischen Rechtsstaates beitrug. Das zivilgesellschaftliche Bündnis „Völkermord verjährt nicht!“ begrüßt die Entscheidung Windhoeks und regt an, die vom Bezirk Berlin-Mitte bereits 2018 beschlossene Umbenennung der Berliner Lüderitzstraße, des Nachtigalplatzes und der Petersallee zu Ehren ermordeter afrikanischer Widerstandskämpfer*innen in Absprache mit der Partnerstadt Windhoek am selben Tag zu vollziehen. Der Berliner Herero-Aktivist und Bündnissprecher Israel Kaunatjike sagt: „Berlin sollte zeitnah mit Windhoek Kontakt aufnehmen und über einen gemeinsamen Umbenennungstermin verhandeln. Es wäre ein starkes Zeichen gegen Kolonialismus und Rassismus, wenn die Partnerstädte gleichzeitig handeln würden. Wir sollten den Stadtraum zusammen dekolonisieren und endlich den afrikanischen Widerstand würdigen!“

Zum Weiterlesen: AZ-Bericht

Kontakt: Bündnis „Völkermord verjährt nicht“ <buero(at)berlin-postkolonial.de> 01799 100 976 | Israel Kaunatjike <kalahari-berlin(at)web.de> 030 2156836

Gedenken an Jorge Gomondai

Am Samstag wird an den Tod von Jorge João Gomondai mit mehreren Veranstaltungen gedacht. Wie jedes Jahr organisiert der Ausländerrat der Stadt eine Gedenkkundgebung. Zuvor findet ein Erinnerungsgang durch die Äußere Neustadt statt, der u.a. Orte rechter Gewalt thematisiert. Im Nachgang zu dem Gedenken am Jorge-Gomondai-Platz soll es in einem Vortrag von Angelika Nguyen im Weltclub des Afropa e.V. um das Thema „Zwischen Solidarität und Rassismus – ein ostdeutsches Phänomen?“ gehen.

Jorge João Gomondai starb am 6. April 1991 an den Folgen seiner schweren Verletzungen in einem Dresdner Krankenhaus. Wenige Tage zuvor war er am Albertplatz in eine Straßenbahn gestiegen und wurde dort von einer Gruppe rechter Skinheads rassistisch beschimpft und aus der Bahn geworfen. Die Straßenbahnfahrerin bemerkte noch, dass während der Fahrt eine Tür geöffnet wurde und fand den 28-Jährigen nur 150 Meter von der Haltestelle entfernt blutend neben den Gleisen. Gomondai wurde zum ersten Todesopfer rechter Gewalt nach der Wiedervereinigung. Er lebte bereits seit 1981 als DDR-Vertragsarbeiter in Dresden.

Die polizeilichen Ermittlungen vor Ort waren unzureichend. Sie unterstellten einen alkoholbedingten Sturz und verzichteten auf eine umfangreiche Spurensicherung am Tatort. Zeug*innen wurden nicht befragt, auch ein Videofilm der späteren Täter war ohne Auswertung gelöscht worden. Erst nachdem Medien begannen, sich für den Fall zu interessieren, wurden die Ermittlungen forciert und im Oktober 1993 zwei Tatbeteiligte zu Bewährungsstrafen, sowie ein dritter Angeklagter zu einer Jugendstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt. Die übrigen Verfahren waren zuvor bereits eingestellt worden. Der Grund dafür lag vor allem in der mangelhaften Ermittlungsarbeit der Polizei. Seit 2007 erinnert ein nach ihm benannter Platz und ein Gedenkstein wenige Meter vom Tatort entfernt an seinen Tod.

Erinnerungsgang
6. April, 15:30 Uhr, Alaunplatz (Bischofsweg)

Gedenkkundgebung
6. April, 17 Uhr, Jorge-Gomondai-Platz

Vortrag „Zwischen Solidarität und Rassismus – ein ostdeutsches Phänomen?“ von Angelika Nguyen
6. April, 19 Uhr, Weltclub, Königsbrücker Straße 13, 01099 Dresden

Quelle: https://www.addn.me/news/gedenken-an-jorge-gomondai-2/

No Humboldt 21! – Von intervenierenden Geschichten

27.11.2018 – 19 Uhr

Hole of Fame, Königsbrücker Straße 39, 01099 Dresden

Vorrausichtlich 2019 sollen die Ethnologischen Museen aus Dahlem in das Humboldt Forum im neu errichteten Berliner Schloss ziehen. Doch mit der Grundsatzkritik der seit 2013 laufenden Kampagne „No Humboldt 21!“ erreicht eine Debatte über die koloniale Vergangenheit des Ortes, der ethnologischen Sammlung, wie auch der dahinterstehenden Wissenschaft, ein immer breiteres Publikum. Die Publikation „No Humboldt 21! – Dekoloniale Einwände gegen das Humboldt-Forum“ entfaltet nun ein Panorama des ausdauernden Intervenierens gegen das revisionistische Prestigeprojekt in Berlins Mitte. So wird nachvollziehbar, wie kritische Einsichten durch die anhaltenden Proteste von Aktivist*innen mit migrantisch-diasporischen Perspektiven und aus der kritischen Kultur- und Bildungsarbeit Eingang in die öffentliche Diskussion gefunden haben. Im Rahmen dieser Veranstaltung stellen Tahir Della (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland) und Mareike Heller (AfricAvenir) die Arbeit der Kampagne „No Humboldt 21!“ im Dialog mit den Texten, Interviews, Kollagen und Bilder des Sammelbandes vor.

Tahir Della ist Promotor für Dekolonisierung für den Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag (BER) und Vorstandsmitglied der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland.

Mareike Heller, Sozialwissenschaftlerin, koordinierte für AfricAvenir das Projekt „Dekoloniale Einwände gegen das Humboldt-Forum“.

Workshop: Zuhören als Kernkompetenz

Mittwoch // 28. November 2018 // 10.00–17.00 Uhr

Japanisches Palais Dresden · Großer Vortragsraum · Palaisplatz 11 · 01097 Dresden

Der Workshop schließt an die vorausgegangenen Workshops, die von Oktober 2017 bis April 2018 im Rahmen der Veranstaltungsreihe ‚Blickpunkt Dresden: Migration-Zugehörigkeit-Bildung‘ stattgefunden haben, an. Die zentrale Ausgangsfrage der Workshopteilnehmenden war: Was können die Dresdner Kunst- und Kultureinrichtungen konkret tun, um repräsentativer für die Migrationsgesellschaft zu werden? Wie verstehen sie ihre Verantwortung und Rolle, zu dem Selbstverständnis Dresdens als Stadt der Migration beizutragen?

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Forget Winnetou!

Red Haircrow in Dresden!

 
Filmvorführung   „Forget Winnetou! Loving in the wrong Way“,  
und anschließender Diskussion mit Filmproduzenten Red Haircrow

Mittwoch/Wednesday 14. November 2018, 20:00 bis 22:30
Kino im Kasten, August-Bebel-Straße 20, 01219 Dresden
Das Zentrum für Integrationsstudien der TU Dresden zeigt zusammen mit dem Kino im Kasten Red Haircorws Dokumentarfilm „Forget Winnetou! Loving in the wrong Way“ und diskutiert anschließend auf dem Podium mit dem Filmproduzenten. Der Film wird in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Lecture „Identity. Intersectionality. Indigeneity“ von Red Haircrow

Thursday 15. November 2018, 19:00-20:30 Uhr
FrauenBildungsHaus, Oskarstraße 1, 01219 Dresden

Germany has no problem labeling and defining “Others”, such as its favorite stereotype the Native American Indian, but its own identity in this 21st century is more complex. “Identity”, whether as an individual or as a nation is growing more contentious, not only because of refugees and migration, but the increase in multi-ethnic families, some born or having lived here for generations.  Whether it is the normalization of racism in the mainstream or the behaviors and practices of modern colonialism present in government, schools and businesses, and daily on the streets, Germany is a microcosm of struggles facing western society. Misinformation, Eurocentric history and  “politically correct” policies that did not reflect interracial reality for decades has created a perfect storm of self-victimization and self-interest.
The same mentality that ignores indigenous rights to self-representation are often those who also stereotype and gaslight GLBTIIQ people, the disabled or economically challenged, especially people of color just for desiring change and equality. This is intersecting oppression.
What and who engineered these behaviors and practices, and for what purpose? And how and why must it change? These questions are each person’s responsibility to educate themselves upon, but the answers must be honest.

Herz statt Hetze

Mittlerweile vier Jahre ist es her, dass Pegida ihre Hetze das erste Mal auf die Straße getragen und Menschen angegriffen hat, die in ihr Feindbild passen. Noch immer demonstrieren sie regelmäßig und nicht erst nach dem Schulterschluss mit der AfD und ProChemnitz hat sich gezeigt, wie stark sie vernetzt sind und dass sie selbst einen wichtigen Akteur der (neu)rechten Szene darstellen. Dem gilt es sich entgegen zu stellen und auf die zunehmende Normalisierung rechter Bewegungen aufmerksam zu machen. Kommt dazu diesen Sonntag, 21.10., mit auf die Straße! Mehr Infos findet ihr bei Herz statt Hetze.

Rassismus-Ausstellung im Hygiene-Museum

Für die Sonderausstellung zum Thema Rassismus aber auch für die Dauerausstellung sucht das Hygiene-Museum neue Mitarbeiter*innen:

https://www.dhmd.de/ueber-uns/jobs/freie-mitarbeit/

18.08. 19 Uhr Spaziergang für eine selbstbestimmte Nachbar*innenschaft, gegen das neue Polizeigesetz und Polizeiwillkür

Spaziergang für eine selbstbestimmte Nachbar*innenschaft gegen das neue Polizeigesetz und Polizeiwillkür

Am Montag sperrte die Polizei die Alaunstrasse ab und durchsuchte und schikanierte willkürlich anwesende Personen. Vor allem von ihnen als nicht-deutsch wahrgenommene Menschen waren ihr Ziel. Und das um ganze 5 Gramm!!! Haschisch zu beschlagnahmen.

Verdachtsunabhängige Kontrollen und Einschüchterungen gegenüber Jugendlichen und People of Color gehören mittlerweile zum Tagesgeschehen in der Neustadt. Dabei ist die Polizei oft übergriffig und gewalttätig. Momentan wird darüber hinaus ein neues Polizeigesetz für Sachsen diskutiert, welches der Polizei noch weitere Befugnisse zur Einschränkung von Grundrechten verschaffen soll.

Deshalb laden wir euch ein, gemeinsam am Samstag, den 18.08.2018 an einem Stadtteilspaziergang durch die Neustadt teilzunehmen. Wir möchten klar machen, das wir keine Lust auf massive Polizeipräsenz und damit verbundene Kontrollen, Racial Profiling und Einschüchterungen haben.

Wir treffen uns am Samstag, den 18.08.2018 um 19:00 Uhr auf dem Martin-Luther Platz

Seid kreativ und bringt eure Freund*innen, Nachbar*innen und Arbeitskolleg*innen mit!

Website zum Bündnis Sachsens Demokratie I Poliziegesetz stoppen:
https://sachsens-demokratie.net

Demonstration 25.08. „Seebrücke – grenzenlose Solidarität statt tödliche Abschottung“

Gern teilen wir folgenden Aufruf und hoffen auf große Beteiligung

Start: 14 Uhr Alauensraße / Scheunevorplatz
Ende 18 Uhr Bhf Neustadt

Wir laden euch herzlich zur Demonstration „Seebrücke – grenzenlose Solidarität statt tödliche Abschottung am 25.08.2018 (Start 14 Uhr Scheunevorplatz)

Die letze Seebrückendemo in Dresden Ende Juli war super gut besucht und hat uns motiviert weiter dieses Thema in der Stadt präsent zu halten. Leider ist das auch weiterhin dringend notwendig. In der Zwischenzeit hat sich leider nicht viel zum positiven bewegt. Es war jetzt zwar endlich mal wieder ein Rettungsschiff (die Aquarius) auf dem Mittelmeer unterwegs, doch auch hier musste erst wieder lange verhandelt werden bis das Schiff mit den gerettenten Menschen an Land gehen konnte. In der ganzen Zeit ohne aktive Seenotrettung sind viele Menschen auf dem Mittelmeer gestorben. Gegen diese Zustände müssen wir weiter gemeinsam vorgehen.
Weiterhin findet am 25.08 eine Veranstaltung der rechten „Identitären Bewegung“ statt. Diese stehen gegen eine Gesellschaft in der alle gleichberechtigt leben können. Zu diesem Treiben wollen wir einen starken inhaltlichen Gegenpol sichtbar machen, ohne dabei inhaltich nur auf deren Propaganda zu regaieren. Sondern in dem wir selbstbewusst ein eigenes Thema setzen.

Hier könnt ihr euch auf dem Laufenden halten.
https://www.facebook.com/events/246887269162765/?ti=cl