Schlagwort-Archiv: Refugees

Keine Abschiebung aus unseren Vierteln. Alle bleiben! / لا للترحيل من أحيائنا. الكل يبقى هنا

Stadtteilspaziergang am 19. Mai, Albertplatz um 19 Uhr

In den nächsten Wochen sind vermehrt Abschiebungen aus Dresden zu erwarten. Merkel und de Maizière haben die Liste der angeblich „sicheren Herkunftsstaaten“ um Marokko, Tunesien und Algerien erweitert. Dies bedeutet, dass Geflüchtete aus diesen Staaten praktisch keine Chance mehr auf Asyl haben.

In allen diesen Staaten wurden auch dieses Jahr Journalist*Innen, politische Dissident*Innen und Angehörige von Minderheiten verfolgt, gefoltert und ohne Gerichtsprozess inhaftiert. Vielen Menschen, die Belege über ihre Verfolgung, Verhaftung und Folter vorweisen können, wurde in Deutschland das Asyl verweigert – oft wurden ihre Unterlagen noch nichteinmal angesehen.

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Demonstration in Dresden „Grenzenlose Solidarität“/ „Solidarity without limits“ Aktionstag gegen die Festung Europa/ Actionday against Fortress Europe

actiondayFlyerOrangeAm 06.02.2016 wird unter dem Motto “Grenzenlose Solidarität” ein europaweiter Aktionstag gegen die Festung Euopa stattfinden, an dem es auch in Dresden eine bundesweite Demonstration geben wird. Wir wollen den Tag nutzen, um die politische Solidarität mit Flüchtenden weltweit zu stärken und die Verbindungen zwischen ihren Fluchtgründen und der europäischen Innen- und Außenpolitik zu thematisieren.

Solidarität muss politisch werden

Demonstration | Hauptbahnhof
06. Februar 2016 | 12 Uhr

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Lasst uns one -way-tickets zum Mond kaufen für all die Männer, die Frauen verletzen. Dann werden wir ja sehen, wie viele hier übrig bleiben! Redebeitrag von Women in Exile zu den Ereignissen in Köln und deren Folgen

Hört auf, Eure rassistischen Gesetzesverschärfungen und Abschiebungen im Namen von Frauenrechten zu legitimieren!

DemoBerlinvsViolenceWomen25Nov2015-0059-e1453459418812Die Ereignisse der Silvesternacht in Köln sind für keine Frau*, besser gesagt für keinen Menschen akzeptabel, völlig egal welcher Hautfarbe, Religion oder Herkunft. Was in Köln passiert ist, sollte nicht so dargestellt werden als wäre es der einzige Fall in dieser sogenannten zivilisierten Gesellschaft.Gewalt gegen Frauen hat sehr unterschiedliche Formen und wird von Männern weltweit ausgeübt, auch deutsche Männer sind Täter. Und nur die wenigsten Sexuellen Übergriffe und die wenigsten Vergewaltigungen werden in dieser Gesellschaft geahndet, geschweige denn strafrechtlich verfolgt. Flüchtlinge abzuschieben, um „Frauen zu schützen“ ist genauso absurd und verlogen wie Angriffskriege im Namen der Frauenrechte zu führen. Was dies für die Bevölkerung bedeutet, sieht man in Afghanistan: noch mehr Tote und Zerstörung. Weiterlesen

Podiumsdiskussion „Soziale Zentren für alle!“/ open forum „social centers for all!“ Eine Veranstaltung des "Internationalistischen Zentrums"/ Presented by "Internationalist Center"

Wann: 10.01.2016 – 16:30 Uhrsoziales zentrum für alle

Wo: Projekttheater Dresden, Louisenstraße 47

Täglich riskieren Menschen auf dem Weg nach Europa ihr Leben. Fast immer stehen sie hier einer restriktiven Unterbringungs- und Lebenssituation gegenüber. In Städten wie Leipzig, Frankfurt/ Main und Dresden werden die Forderungen nach selbstverwalteten Räumen immer lauter.

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international conference of refugees & migrants/ conférence internationale des réfugiés & migrant-e-s /Internationale Konferenz von Geflüchteten & Migrant*innen 26. – 28.2.2016

Invitation to all activists – for the rights of refugees and migrants!
Invitation à tous les militant-e-s des droits des réfugiés et des migrant-e-s!
Einladung an alle Aktivist*innen – für die Rechte von Geflüchteten & Migrant*innen!

In August 2015 the politically active refugees from Berlin, Hannover and Hamburg together refugeeconferencorganized a nationwide Refugee Conference in Hannover. Building on this cooperation, we have the pleasure to invite you to the International Conference of Refugees and Migrants on 26-28th February 2016 in Hamburg.

(en /fr / ger)

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Solidaritäts-Demonstration vor dem Internierungszentrum in Drahonice! Morgen - 5.12.2015

12289524_449679955240211_2437796380017948174_nEs wird eine AUTOTREFFPUNKT FÜR MENSCHEN AUS DRESDEN geben! Näheres hier bei ausserkontrolle.

Im sogenannten Internierungszentrum in Drahonice werden Dutzende Menschen gegen ihren Willen festgehalten. Viele von ihnen werden gezwungen, sich bereits seit Monaten ohne jeden Grund in tschechischen Internierungszentren aufzuhalten. Trotz des Hungerstreiks der vergangenen Wochen, sogar trotz der Selbstmordversuche einiger Flüchtlinge ist die Kritik an den Internierungslagern in der tschechischen Öffentlichkeit nur schwach und sporadisch vernehmbar. Es ist an der Zeit,as zu ändern.

Wir wollen die Absurdität der Situation aufzeigen, in der der tschechische Staat verzweifelten Menschen, die nichts als Sicherheit suchen, die grundlegendsten Menschenrechte verwehrt. Aus dem feindseligen Umgang mit eingesperrten Menschen erhofft sich der „sozialistische“ Innenminister Chovanec einen populistischen Erfolg im Lager des konservativen Teils der Gesellschaft, der – voller Angst – nach einem harten Umgang mit den Flüchtlingen schreit, nach der Schließung und Militarisierung der Grenzen. Das Recht auf Bewegungsfreiheit ist ein grundlegendes Menschenrecht, das allen zusteht, unabhängig von ihrer Nationalität, ihrer Ethnizität oder ihrer Religion. Wir wollen dieses Recht einfordern, für alle, klar und deutlich. Nicht aus einer paternalistischen Position, aber wie ganz normale Menschen, die sich von Migrant_innen durch ihre privilegierte Position unterscheiden, die sie aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einem bestimmten Nationalstaat innehaben. Es ist an der Zeit, unsere Position in diesem rassistischen System zu reflektieren.

Um unserer Ablehnung der unmenschlichen (und nicht nur) tschechischen Internierungspraxis Ausdruck zu verleihen, rufen wir für Samstag, den 05. Dezember 2015 zu einer Demonstration in Libyně bei Lubenec auf. Nach der Demonstration werden wir zum ehemaligen Gefängnis ziehen, in dem sich heute das Internierungszentrum in Drahonice befindet. Dort werden wir eine Pressekonferenz abhalten, die den Gefangenen Gelegenheit bieten wird, ihre eigene Geschichte zu erzählen, ihre Gründe für Flucht und Protest zu nennen und ihre Forderungen zu äußern.

DIE DEMONSTRATION BEGINNT UM 14 UHR IN LIBYNĚ.BEWEGUNGSFREIHEIT IST EIN MENSCHENRECHT UND NICHT VERHANDELBAR!

SOLIDARITÄT MUSS POLITSCH WERDEN!

REFUGEES WELCOME!

KEIN MENSCH IST ILLEGAL!

NOCH DAZU EIN PAAR INFOS: Weiterlesen

Solidarity with the protesters and hunger strikers in Idomeni!

We are currently setting up an Infopoint for the people who are pushed
back at the Greek-Macedonian Border in Idomeni.
In order to show the people who are protesting that their calls are
being heard and their struggle is recognised in Europe and across the
world, we are asking for individuals and groups to send statements of
solidarity: small moments of support for those fighting for their
freedom of movement. Declarations of unity to those struggling against
Fortress Europe.

Send us whatever sign of support comes to your mind. We will be present
in Idomeni with printer, megaphone and camera. We will print all
statement, photographs and poems. Play the words of solidarity. And
report back on what happens.

Let us prove that no fence, no wall and no military presence can seal
borders. Let us be there to show support and solidarity to those in
struggle. And if not in person, than in word, picture and sound. Send us
your solidarity call to freemovementinfocar@riseup.net or post it here!

https://www.facebook.com/Solidarity-with-Eidomenei-1653758584899704/?fref=ts
Walls fall only when those shaking their foundations are being heard!

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URGENT
We are still searching for further translations: Slovenian, Arabic,
Farsi, Macedonian, Portuguese, Pashto, Kurmanji, Turkish etc. If someone
knows anyone who could translate the statement, that would be great!

And we will set up our infopoint from tomorrow in Idomeni/Eidomeni where
the road crosses the train tracks. We will share the statements there.
Everyone welcome.

Furthermore, we have written a letter of solidarity with the protesters
and hunger strikers in Idomeni, which we are going to share at our
Infopoint. Please find it attached.

— german — espanol — francais — italiana — hrvatska —

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Refugees Welcome II Kopfzerbrechen über Willkommensweltmeister

Anknüpfend an den letzten Beitrag „Refugees Welcome – Wer verdient daran eigentlich und wie antirassistisch ist diese ‚Willkommenskultur‘?“ wird auch in diesem Artikel die Frage gestellt, wie rassimuskritisch die ‚Willkommenskultur‘ ist, ob diese auch die aktuelle Verschärfung des Asylrechts mitbedingt und wie sich die deutsche, Weiße Linke dazu verhält. Hier gibt es den ausführlichen Beitrag von Chandra-Milena Danielzik auf dem Blog von glokal.Die gekürzte Version gibt es in der aktuellen Ausgabe der ak.

 

Open your Mind – Stop Racism! Montag 27.07. ab 19:00 Uhr am Bahnhof Mitte

Nachtrag: Unseren Redebeitrag zur Demonstration am Montag findet ihr hier.

ref_wel_sticker_web_720x600Demonstration für eine sichere und menschenwürdige Aufnahme von Geflüchteten!
Diese zwei eigentlich selbstverständlichen Forderungen werden leider viel zu selten in die Realität umgesetzt.

Statt Geflüchteten mit Solidarität zu begegnen, rotten sich vielerorts Bürgerwehren und Nazimobs zusammen, um der rassistischen Hetze von PEGIDA, NPD und Co. Taten folgen zu lassen. Dem werden wir uns entgegenstellen! Weiterlesen

„Wir sind nicht rassistisch, aber…“ – Rassismuskritische Perspektiven aus Theorie und Praxis Ringvorlesung an der TU Dresden

„Die durch die PEGIDA-Bewegung ausgelösten Debatten haben unter anderem darauf hingewiesen, dass Rassismus – auch hier in Sachsen – noch immer existiert. Mit dem Titel „Wir  sind nicht rassistisch, aber…“ wollen wir dazu einladen, sich damit auseinanderzusetzen, was rassistische Denkmuster und Strukturen mit uns allen zu tun haben. Die Veranstaltung möchte der Frage nachgehen, was Rassismus ist und in welcher Weise unsere Gesellschaft rassistisch organisiert ist.“

Eine großartige und sehr empfehlenswerte Ringvorlesung startet diesen Donnerstag  an der TU Dresden und ist für alle Interessierten offen. Auch einige postkoloniale Perspektiven sind dabei und wir freuen uns auf Noah Sow, die wir in Kooperation mit der Ringvorlesung eingeladen haben. Weitere Infos findet ihr auf dem Blog, bei Opal oder auf Facebook.

*Achtung Raumänderung* Der „neue“ Raum für die Veranstaltungsreihe ist der KlempererSaal im Weberbau der Tu Dresden ( Weberplatz5).
*Achtung Titeländerung am 10.6*

Veranstaltungsübersicht

23.04. Anna Nikolenko (LAG pokuBi e.V.): Was ist Rassismus?

30.04. Katrin Holinski & Asylum Seekers Movement: Zur Situation geflüchteter Menschen und ihre Selbstorganisation (parts in English)

07.05. Kien Nghi Ha: Die Farbe des Wissens. Rassistische Exklusion und Weißsein in universitären Strukturen (in Kooperation mit Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen)

21.05. Grada Kilomba: A Ghost That Keeps Haunting Us (in English) (in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen)

04.06. Gideon Botsch: „Ich bin gewiss kein Antisemit…“ Judenhass in der Gegenwart (in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen)

10.06. (Mittwoch!) Noah Sow: Offen
für alle? Akademische Ausgrenzung und Gegenstrategien” Wer wird von Orten der anerkannten Wissensproduktion strukturell ausgeschlossen und wie? Wie können wir das ändern? (in Kooperation mit Dresden Postkolonial)
anschließend: Colloquium of Color

18.06. Markus End: Antiziganismuskritik und Kritik des „Antiziganismus“. Zur Analyse des Phänomens und zur Diskussion um den Begriff (in Kooperation mit Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen)

25.06. Andrea Hübler (RAA): Rassistische Gewalt in Sachsen und Dresden

02.07. Narku Laing: Schwarze Deutsche Bewegungen im modernen Deutschland

09.07. Astride Velho: Subjektivierung unter den Bedingungen von Alltagsrassismus – Implikationen für die pädagogische Praxis

16.07. Susan Arndt: Rassismus in historischer Perspektive (in Kooperation mit dem FSR Spralikuwi)

23.07. María do Mar Castro Varela: Rassismus und die Frage nach Sozialer Gerechtigkeit