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DEMONSTRATION FÜR EIN ENDE DER VERSKLAVUNG, FOLTER, VERGEWALTIGUNGEN UND ERMORDUNGEN VON SCHWARZEN MENSCHEN IN LIBYEN 25.11.2017 in Berlin

Die SCHWARZE COMMUNITY IN DEUTSCHLAND lädt alle Schwarzen Organisationen, Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen und ihre FreundInnen und UnterstützerInnen zu einer bundesweiten Demonstration vor der libyschen Botschaft in Berlin ein, um das sofortige Ende der Versklavung, des Verkaufs, der Vergewaltigungen und Tötungen von Schwarzen Menschen in Libyen zu fordern.

Datum und Uhrzeit: Samstag, 25. November, 13:00-15:00 Uhr
Ort: Podbielskiallee 42, D-14195 Berlin

WIRD EINE/R VON UNS ANGEFASST, WURDEN WIR ALLE ANGEFASST! VEREINT, WERDEN WIR SIEGEN!

Hintergrund: Nach einem CNN-Bericht wurde die Versklavung von Menschen in Lybien öffentlicher, auch wenn es schon lange bekannt war (Zeit-Artikel) und dennoch nichts dagegen getan, sondern die Festung Europa, die zu diesen Zuständen führt, weiter verstärkt wurde. Der Artikel vom Standard fasst die Geschehnisse und die Situation in Lybien sehr gut zusammen und enthält den CNN-Bericht. Bilder, die viel zu deutlich an den transatlantischen Versklavungshandel erinnern…koloniale Kontinuitäten. Nicht nur in Deutschland ist Herbst, mir graut vor dem Winter.

Geschichte der amerikanischen Versklavung

Diese Seite informiert über viele Aspekte der amerikanischen Versklavung, z.B. zeigt sie grafisch die über 20.000 Tausend Schiffe, die mit verskalvten Menschen von Afrika nach Amerika fuhren und den sogenannten ‚Dreieckshandel‘ mit Europa einleiteten und dort zu Wachstum und Reichtum führten.

13th Dokumentarfilm zu rassistischen Politiken in den USA

13th_filmNeither slavery nor involuntary servitude, except as a punishment for crime whereof the party shall have been duly convicted, shall exist within the United States, or any place subject to their jurisdiction.“    13. Zusatzartikel zur Verfassung der USA

Die Dokumentation von Ava DuVernay (Selma) beschäftigt sich mit der Situation von Schwarzen Menschen in den USA seit der Abschaffung der Versklavung und wie diese mit den heutigen Zuständen in amerikanischen Gefängnissen zusammenhängt und welche Bilder dabei zur Legitimation dienen.

Rassistisches Erbe Rassistische Symbole ersetzen oder behalten?

Die Ambivalenzen der globalen Kolonialgeschichte werden wir jedenfalls nicht so schnell los, kommentiert Princeton-Historiker Jeremy Adelman im Chronicle anlässlich der aktuellen Auseinandersetzungen um Woodrow Wilson und das Emblem der Harvard Law School: Die „Woodrow Wilson School of Public and International Affairs“ in Princeton ist nach dem ehemaligen Präsidenten, Friedensnobelpreisträger und Ku-Klux-Klan-Anhänger Woodrow Wilson benannt; und das Law School-Wappen in Harvard zollt dem Sklavenhalter Isaac Royall Gedenken. Dazu Patrick Bahners in der FAZ sowie ein Bericht im Standard. An der Harvard Law School waren die Bilder sShwarzer Professoren verunstaltet worden – in der NYT schreibt jetzt Randall Kennedy, einer der Betroffenen, was dieser Angriff für ihn bedeutet.